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Förderkreis Galerie 21 e.V.
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Die Denkprozesse sichtbar machen
(Fuldaer Zeitung, 30. November 2010)

 
Ausstellung in der Galerie 21

FULDA
Der Mann ist Künstler mit Herz, Hand und Verstand: Philipp Polik, der zur Zeit in der Galerie 21 Werke ausstellt, weiß: ,,Die Malerei ist der Kernpunkt meines Schaffens“.


Das wurde auch bei der Vernissage auf der Kunsttreppe in der Von-Schildeck-Straße 21 deutlich: Polik präsentiert neben seiner dekorativen „kinetischen Serie“ in Siebdruck und Acryl zwei grafische Serien mit den Titeln „Bildinhaltliche Abstraktionen“ und „Technokratische Prophezeihungen“. Die gegenständlichen Bilder spiegeln wider, mit welchen völlig zusammenhanglosen Eindrücken das menschliche Gehirn in der Gegenwart konfrontiert wird durch technische Medien wie Internet und Fernsehen.
In seiner Laudatio betonte Reinhard Burkardt, dass die ausgestellten Exponate eigenes für die Kunsttreppe geschaffen wurden und zum ersten Mal ausgestellt sind. Burkardt gab einen Ausblick auf die künstlerische Karriere des gebürtigen Würzburgers, der heute in Fulda lebt.
Bereits in den 90er-Jahren hat der 37-Jährige in Frankreich Kunst studiert, war später Meisterschüler an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und begeistert sich seit 2007 für Film, Kurzfilm und Experimentalfilm. Das aktuelle Filmstudium an der Kunsthochschule in Kassel und die damit einhergehenden Dramaturgie gäbe Einfluss auf die Bilder der Ausstellung gehabt. Hier sei nicht nur mit Digitaldruck, Sieb und Farbe gearbeitet worden, die Denkprozesse des Künstlers würden sichtbar und überzögen die Grafiken zusätzlich mit einer Schicht Theatralik.
Burkardt danke dem Förderkreis Galerie 21, dass er die Ausstellung in einem großzügigen Rahmen möglich gemacht habe. Zuvor hatte der Vorsitzende des Förderkreises, Pedro Herzig, die Anwesenden zu einer Verkostung französischer Weine eingeladen.
Die Ausstellung, deren Werke verkäuflich sind, wird bis Ende Januar zu sehen sein. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Der Eingang zur Kunsttreppe führt durch das Weinhaus Trüffel.




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Arbeiten von Kurt J. Feldmann

Die Ausstellung geht bis Ende November 2019.