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Förderkreis Galerie 21 e.V.
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36037 Fulda
Tel. 0152 / 33867678

Werke stilistisch bereits ausgereift
(FZ, 19.04.2003)

 

Ein wenig düster wirken die Bilder. Gedeckte Farben, schwarze Gestalten und beinahe bedrückte Stimmungen sind auf den Linolschnitten und Grafiken des Künstlers Gerhard Hoßner zu sehen. Eine Ausstellung in der Galerie 21 in Fulda würdigte noch einmal die Werke des mit 48 Jahren verstorbenen Künstlers.

„Gerhard Hoßner studierte von 1961 bis 1967 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel und kam 1968 nach Fulda, wo er sich dem Jungen Kunstkreis anschloss“, erläuterte Pedro Herzig, Mitglied des Förderkreises Galerie 21, in seiner Eröffnungsrede. Hoßners zweite große Liebe sei neben Malerei und Grafik das Figurentheater gewesen. Tourneen führten ihn unter anderem nach Irland, Großbritannien, Finnland und Italien. „Er war noch ein Suchender, experimentierfreudig und vorwärts schauend, gleichzeitig aber auch nachdenklich, wie wir seinen Schriftwerken entnehmen können. Sein grafisches Werk zeigt sich schon geschlossen und stilistisch ausgereift. Hier hatte er sicher seine Richtung gefunden.“
 
Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben seinen Quartalsausstellungen einmal im Jahr die Werke eines nicht mehr lebenden Mitgliedes des Fuldaer Jungen Kunstreises der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Der Junge Kunstkreis und die Galerie Junge Kunst wurden von Karlfried Staubach gegründet, bestanden von 1958 bis 1972 und bestimmten sehr prägnant das Fuldaer Kulturleben zu dieser Zeit“, so Herzig.
 
Die 48 Werke von Gerhard Hoßner sind noch bis Ende Mai in der Galerie 21 (Eingang bei Trüffel, Weine und Delikatessen) zu bewundern. Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
 
(FZ, 19.04.2003)
 


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Arbeiten von Kurt J. Feldmann

Die Ausstellung geht bis Ende November 2019.